Donnerstag, September 15, 2005

Online-Werbung dank DSL in Europa im Aufwind


In Deutschland, Grossbritannien und Frankreich wurden 2004 rund 70 Prozent mehr Online-Anzeigen geschaltet als im Jahr davor. Der Anstieg in Deutschland beträgt sogar 157 Prozent. Dies sagt eine Vergleichsstudie über die Online-Advertising-Märkte Deutschlands, Grossbritanniens und Frankreichs von DoubleClick. Diese drei Länder generieren zusammen mehr als die Hälfte aller Online-Werbung in Europa.
Der Anstieg der Online-Werbeausgaben wird mit der zunehmenden Verbreitung von schnellen Internetverbindungen in Zusammenhang gebracht. Dabei profitiere vor allem das Rich-Media-Format. Suchmaschinenmarketing mit einem Anteil von 40 Prozent macht jedoch immer noch den Löwenanteil der Werbeausgaben in Europa aus.
"Mit steigender Popularität und fallenden Preisen im Breitbandbereich wird das Internet als Werbemedium in Zukunft massiv an Bedeutung gewinnen", schreiben die Autoren der Studie. "Insbesondere die Rich-Media-Formate verzeichnen derzeit einen regelrechten Boom in Europa: Eine von vier Online-Werbeanzeigen in Grossbritannien und Deutschland sowie eine von drei Online-Anzeigen in Frankreich basieren zurzeit auf Rich-Media-Technologien."
Gemäss Schätzungen des Interactive Advertising Bureau (IAB) ist der deutsche Markt für Online-Werbung mit einem Volumen von 555 Millionen Euro rund halb so gross wie der britische Markt, der das Ranking anführt, heisst es in der Studie.
Die Ausgaben für Online-Advertising legten in allen westeuropäischen Märkten zusammen um 30 Prozent zu.
Die Studie liefert zudem Hinweise, dass das Internet den Medienkonsum verändert. Die Menschen in Europa verbringen mittlerweile bereits ein Fünftel der Zeit, die sie in der Woche für Medienkonsum aufwenden, im Internet.
http://emea.doubleclick.com/de/

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